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Rendite-FANG? Die großen Vier im Discounter-Vergleich

Facebook, Amazon, Netflix und Google – zusammen bringen die US-Internetriesen die fantastisch anmutende Marktkapitalisierung von 2,35 Billionen US-Dollar auf die Waage. Aufgrund der relativ hohen Volatilitäten könnten sich kurzfristige Strategien mit Discountern lohnen. Da die Aktien in US-Dollar notieren, unterliegen die Renditeerwartungen den Schwankungen des Wechselkurses – ein stärkerer US-Dollar wirkt sich grundsätzlich positiv, ein stärkerer Euro negativ aus.

Laufzeit Dezember 2018 und ca. 10 Prozent Sicherheitspuffer   

Facebook (aktuell 171 US-Dollar): Das Discount-Zertifikat der Commerzbank mit der ISIN DE000CV23AB7 bietet bei einem 11,3-prozentigen Discount auf den aktuellen Aktienkurs eine Rendite von 12,8 Prozent p.a., sofern der Aktienkurs am Bewertungstag (21.12.2018) auf oder oberhalb des Caps von 160 US-Dollar notiert.

Amazon (aktuell 1.779 US-Dollar): Wer auf die ISIN DE000CV7X173 setzt, kann bei einem 9,7-prozentigen Discount eine Rendite p.a. von 13,6 Prozent erzielen, solange die Amazon-Aktie am Bewertungstag (21.12.2018) oberhalb des Caps von 1.700 US-Dollar schließt.

Netflix (aktuell 335 US-Dollar): Mit dem Online-Streaming-Dienst sind höhere Renditen drin. Wer zur ISIN DE000CV7PH38 greift, bekommt bei 11,3 Prozent Puffer stattliche 18,1 Prozent p.a., wenn die Aktie am Bewertungstag (21.12.2018) nicht unter 320 US-Dollar handelt.

Alphabet (aktuell 1.220 US-Dollar): Die deutlich weniger schwankungsfreudige Aktie der Muttergesellschaft von Google bringt etwas weniger ein – mit 12,4 Prozent Puffer sind bei der ISIN DE000CV23BB5 bis zu 6,9 Prozent p.a. drin, wenn die Aktie am Bewertungstag (21.12.2018) auf oder über der Marke von 1.100 US-Dollar aus dem Handel geht.

Sollte eine Aktie am Bewertungstag unterhalb des Caps schließen, erhalten Anleger nicht die Aktie, sondern einen Barausgleich, der dem mit dem Euro-/US-Dollar-Wechselkurs multiplizierten Schlusskurs entspricht. Eventuelle Verluste werden damit also per Fälligkeit realisiert.

ZertifikateReport-Fazit: Wer mit den obigen Discount-Zertifikaten auf eine oder mehrere FANG-Aktien setzen möchte, sollte grundsätzlich von seitwärts oder leicht aufwärts tendierenden Kursen und einem unveränderten oder stärkeren US-Dollar bis Dezember ausgehen. Starke Rückgänge der Volatilität, die (meist) mit steigenden Kursen einhergehen, könnten zu vorzeitigen Gewinnmitnahmen genutzt werden.

Autor: Thorsten Welgen

Quelle: zertifikatereport.de

Veröffentlicht am 01.08.2018 um 06:11 Uhr.
 

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